Heilig-Geist-Kirche, Bayrischzell

Heilig-Geist-Kirche-BayrischzellFür unsere Kirchengemeinde ist und bleibt sie die historische „Gründerkirche“. Am 5. Juni 1955 eingeweiht, also exakt ein Jahr nach der Schlierseer Christuskirche (die bis 2012 zur Kirchengemeinde Miesbach gehörte), bildete sie die kirchenamtlich unauflösliche Voraussetzung, dass aus dem selbständigen „exponierten Vikariat Neuhaus-Fischhausen“, zu dem die ehemaligen politischen Gemeinden Fischbachau, Hundham und Bayrischzell gehörten, jetzt mit einer „eigenen Ortskirche“ zur Pfarrei erhoben werden konnte. Nebenbei: Für die Landeskirche war es sicher auch die billigste Kirchengründung, da der komplette Bauplatz ( damals 2.855 m2) an der Prof.-Kleiber-Straße aus den Mitteln einer Stiftung von Frl. Theodora Scharmann aus dem Jahr 1940 stammte und die Baukosten der Kirche zu weit über 90 % durch eine 80.000 DM-Spende der amerikanische Wooden-Church-Gesellschaft abgedeckt wurde. Architekt ist der Neuhauser Hans Schuhmann, übrigens der einzige Ortsansässige unter den renommierten Kirchenerbauern Olaf-Andreas Gulbranssohn in Schliersee und Prof. Gustav Gsaenger in Fischbachau und Neuhaus.hl-Geist-Kirche-Kirchenraum

Bayrischzell war und ist der kleinste Gemeindeteil, der mit einer respektablen Gottesdienststelle ausgestattet ist. Vor allem die Urlauberseelsorge und das Taizé-Gebet sind Schwerpunkte im gottesdienstlichen Geschehen der Wendelsteingemeinde.

Text: Johannes Hütz